Mein fotografischer Jahresrückblick – 2017

Mein fotografischer Jahresrückblick – 2017

Das war mein fotografisches Jahr 2017

Mein Jahr 2017 – In Bildern

Okay. Bin ich zu spät dran? So einen Jahresrückblick schreibt man ja meist am Ende des abgelaufenen Jahres. Nun gut. Ich habe es nicht eher geschafft und wollte mir mit diesem kleinen Rückblick etwas Zeit lassen.

Es ist viel passiert in 2017. Für mich persönlich war es ein erfolgreiches Jahr. Keine großen Probleme, Unglücke oder sonstige negativen Dinge. Das ist schön und darüber freue ich mich am meisten.  Viel Freude beim lesen. Hinterlasse mir gern einen Kommentar oder schreibe mir eine E-Mail.

So viele Bilder habe ich geschossen…

Statistiken sind überhaupt nicht meins. Aber im Jahr 2017 habe ich etwas mehr als 3.300 Fotos gemacht. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob das viele Fotos sind für ein ganzes Jahr. Rechnen wir das auf 365 Tage herunter, so habe ich im Schnitt den Tag mit 9,04 Fotos beendet. : )

Frühjahr – Sommer 2017

Als wir auf einen Kurzurlaub im wunderschönen Dresden waren, ist mir ein Schnappschuss gelungen. Im Dresdner Zwinger habe ich dieses Foto geschossen und dank Instagram und Facebook wurde es in der Bild Zeitung Dresden veröffentlicht. Bei dem Foto war ich recht spontan und habe an diesem Tag viele andere tolle Motive einfangen können. Dieses war auch eines meiner Favoriten und Dresden sollte für jeden Foto-Fan sowieso auf der Agenda stehen.

Eventfotografie – Sommer 2017

Bei einem Konzert in Kühlungsborn-Ostsee ist dann dieses Foto entstanden. Man kann förmlich spüren, welche Energie vom Gitarristen & Sänger (Band) ausgeht. Dem Publikum hat es sichtlich gefallen und dieses Foto findet noch heute einen Ehrenplatz in meinem Portfolio.

Feuerwerk fotografieren – August 2017

Mittlerweile werde ich mit meiner Kamera sicherer und nehme diese so gut wie überall mit hin. Manchmal zum Leid meiner Mitmenschen, da ich am Anfang eigentlich alles fotografiert habe, was nicht bei 3 auf dem Baum war. Es bot sich also die Möglichkeit, die Pyro Games in Rostock zu begleiten. Eher durch Zufall bin ich auf den Fotowettbewerb des Veranstalters aufmerksam geworden. Ich habe dieses Bild eingereicht und habe von mehr als 600 Einsendungen den 3. Platz belegt. Ich war/bin stolz wie Bolle. Dazu habe ich vor einiger Zeit bereits einen kleinen Blogartikel geschrieben. Schau mal vorbei.

Blogartikel – Feuerwerk fotografieren. 

September – Oktober 2017

Im September begleitete ich noch eine Hochzeit und fotografierte mehr Portraits. Vornehmlich fotografierte ich meine Freundin, die nicht böse war, dass „schon wieder“ Fotos von ihr angefertig wurden. : ) Zudem setzte ich meine Webseite auf und passte diese Stück für Stück an. Eine Menge Arbeit ist so etwas. Ganze Tage kann man mit dem Layouten, Inhalten und allem Drum und Dran verbringen.

Auch hat mich die „Lost Places“ Fotografie gereizt. Ich habe Lost Places in Güstrow und Rostock gesucht und fotografiert. Die Locations sind sehr interessant aber auch leider immer sehr dreckig und zum Teil auch gefährlich. Ob ich im neuen Jahr wieder verstärkt auf die Suche nach solchen Fotolocations gehe, weiß ich nicht. Mich reizt einfach die Landschafts- und Portraitfotografie mehr. Fotografie ist ja auch immer eine Kunst, oder? : )

 

Diese beiden Fotos sind, wie man erkennen kann, in einem Lost Place entstanden. 

 

Oktober 2017 – Irland

Jedes Jahr, entweder im Frühjahr und/ oder Herbst, buchen wir einen Kurztrip. Meist 3-5 Tage. Einfach mal raus. Abschalten und andere Dinge sehen und Kulturen kennenlernen. Diesen Herbst verschlug es uns bereits zum 2. Mal nach Irland. Den Wild Atlantic Way mit dem Auto erkunden.

Anhalten. Fotos machen. Pause. Essen. Landschaft genießen. Ruhe. Fantastische Orte! All dies hat Irland zu bieten. Es war eine unglaubliche Reise an ganz bewundernswerte Orte. Hierzu gibt es auch einen Blogartikel von mir. Schau ihn dir gern an.

Zum Blogartikel – Irland 2017

Oktober 2017 – Produktfotografie extrem!

Im Oktober durfte ich einen ruhigen „Zeitgenossen“ ablichten. Einen Tisch. Einen Tisch? Ja, genau. Einen Tisch. Den Auftrag habe ich von einem jungen Unternehmen aus Rostock erhalten. Diese stellen Tische und andere Designermöbel aus alten Buhnen her. Der Clou an der Sache ist aber etwas ganz Anderes. Durch eine gewisse und geheime Veredelung der Tische (Versiegelung) fangen diese im Dunkeln an zu leuchten. Ein tolles Spektakel ist das. Die Location zum Shooting war auch ziemlich cool. Auf der Ostmole, in Hohe Düne, wurde das Exemplar „drapiert“ und abgelichtet.

Das Problem an der Sache war nur der wütende Sturm. Einen Blogartikel und weitere Informationen zum Unternehmen findest Du hier: Produktfotografie Extrem.

Faszinierende Ostsee – November 2017

Kannst Du dich noch an den Sturm „Hervart“ erinnern? Dieser tobte ein paar Tage über Deutschland und richtete erheblichen Schaden an. An einem dieser Tage war ich auch mit meiner Kamera unterwegs und konnte dieses Bild von der Westmole (Leuchtfeuer) in Warnemünde einfangen. Es war völlig surreal. Ich war pünktlich zur blauen Stunde vor Ort und dachte, dass es mich gleich entschärft und ich vom Wind weggeweht werde. So einen Sturm hatte selbst ich als „gestandendes“ Nordlicht noch nicht erlebt. Auch dies ist eines meiner persönlichen Lieblingsbilder. Was mich freut ist, dass es dieses Bild von über 900 Einsendungen auf den 22 Platz eines bekannten Urlaubsportals geschafft hat. Auch hierüber bin ich stolz und freue mich natürlich sehr.

Dezember 2017

Im Dezember wurde es ruhiger. Ich konzentrierte mich erstmals auf die Blitzfotografie. Das ist eine ganz andere Hausnummer. Schon fast eine Wissenschaft für sich. Seitdem weiß ich die Arbeit anderer Fotografen noch mehr zu schätzen.

Dabei sind auch Fotos für Bewerbungsbilder entstanden. Stefan stand mit Geduld (und im Anzug) für Aufnahmen bereit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Diese Bilder sind lediglich mit 2 Blitzen, Stativ und meiner Kamera und Kit Objektiv entstanden.

Ein Portraitshooting kannst Du übrigens gern hier buchen. Zum Portraitshooting.

Dezember 2017/ Januar 2018

Schon immer wollte ich meine Fotos anderen präsentieren. Feedback einholen, besser werden. Ich wollte schon immer einen eigenen Kalender mit vielen schönen Landschaftsaufnahmen anfertigen. Jetzt (Stand: Januar 2018) bin ich auf diesem Weg dazu. Ich habe bereits Druckexemplare meines Kalender für 2019 erhalten und dieser wird bald verfügbar sein. Im Kalender findest Du 12 tolle Landschaftsaufnahmen entlang der Ostsee.

Du kannst bei Interesse den Kalender in meinem Shop beziehen. Details dazu findest Du unter:

Faszinierende Ostsee – Kalender 2019

Ausblick 2018

Ich möchte besser werden. Mehr Menschen mit meiner Leidenschaft erreichen. Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen und wenn möglich mehr Zeit für die Fotografie finden. Es stehen in diesem Jahr sehr interessante Spots auf meinem Plan. Schottland ist bereits für März gebucht & viele weitere Destinationen folgen. Immer auf der Suche nach dem perfektem Foto. Dem perfektem Moment.

Mein Kalender wird Ende Januar/ Anfang Februar erscheinen und ich habe bereits begonnen, ein Fotografiebuch für Anfänger zu schreiben. Außerdem steht meine Familie sowieso an erster Stelle die mein Hobby jederzeit tragen.

Dafür bin ich dankbar!

Über Deine Unterstützung bin ich auch für 2018 dankbar. Lass mir gern einen Kommentar da oder schreibe mir eine E-Mail. Ich freue mich über Lob, Kritik und jede Art von Anregung.

Wie sieht Dein Jahr 2018 aus? Lass es mich wissen und poste es in die Kommentare. 

Herzliche Grüße

Maik : )

Alle Bilder im Netz bearbeitet?

Alle Bilder im Netz bearbeitet?

Ist dieses Bild bearbeitet oder nicht? Was meinst Du?
19
Oktober, 2017
Lesezeit ca. 2 Minuten
Ist dieses Bild bearbeitet oder nicht? Was meinst Du? Es ist „mein Lieblingsbaum“.
Schon einige Male wurde ich auf meine Bilder angesprochen und gefragt, wie und warum ich einige davon bearbeite. Ja. Einige wenige Bilder optimiere ich. Die Lichter zu regulieren und den Kontrast marginal anzuheben, bringt mehr Lebendigkeit in ein Bild.
Wunderschöner Baum im Connemara Gebirge, Irland
Ist dieses Bild bearbeitet oder nicht?
Warum ist das so? Hier siehst Du einen Baum, den ich bei strahlendem Sonnenschein im Connemara Gebirge in Irland aufgenommen habe.

Als Laie muss man wissen, dass ich alle Bilder im Format „RAW“, also einer Art Rohformat aufnehme. Das bedeutet, dass die Bilder in der Kamera, im so genannten „Live View“, immer etwas trüber aussehen. Würde ich dieses Bild im bekannten „JPEG“ Dateiformat fotografieren, wäre es kräftiger. Zumindest auf den ersten Blick.

Und ja, einige Bilder bearbeite ich im Anschluss MINIMAL etwas. Derzeit versuche ich so gut wie nichts mehr am Bild zu bearbeiten oder nachzubessern. Nur manchmal geht es eben nicht anders. Damit ein potenzieller Nutzer am Bild „hängenbleibt“, sollte es immer eine Emotion wecken. Eben so wie dieser Baum hier. Er könnte als Requisite im Film „Herr der Ringe“ eingesetz worden sein oder es lässt sich vermuten, dass gleich ein Fabelwesen hinter dem dicken Stamm hervorschaut.

„Ob ein Bild nun „schön“ ist oder nicht, das liegt immer im Auge des Betrachters.“
Immer auf der Suche nach „DEM“ Foto
Fotografiert mit der Sony Alpha 6000
Ob ein Bild nun „schön“ ist oder nicht, das liegt immer im Auge des Betrachters. Ziemlich einfach, oder? Nun will ich aber nicht lange um den „heißen Brei“ herumreden. NEIN! Dieses Bild ist nicht bearbeitet. Ich hatte einfach Glück und die richtigen Einstellungen an meiner Kamera vorgenommen. Fakt ist auch, dass die Bilder immer umso schärfer wirken, je mehr Licht ich zur Verfügung habe. So ist es auch in diesem Fall gewesen.

Dieses Bild ist einfach nur schön!

Ich fotografiere schon seit einiger Zeit und bin immer sehr kritisch mit meinen Bildern. Ich überlege genau, was ich zeige und was eben nicht. Aber auf dieses Bild bin ich in der Landschaftsfotografie stolz. Okay. Für den einen ist es nur ein „Baum“. Für mich stecken dahinter viele Emotionen wie ein wunderbarer Tag in einer atemberaubenden Landschaft. Wenn man es dann noch mit solchen Bildern schafft, Menschen für einen Moment zu begeistern, dann ist in meinen Augen alles bestens!

Hast Du auch ein Lieblingsfoto? Welche Emotionen verbindest Du mit Fotos oder im Allgemeinen mit der Fotografie? Hinterlasse doch einen Kommentar oder schreibe mir gern eine E-Mail.

Herzliche Grüße Maik : )

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Bin ich bekloppt?! Warum ich für ein Foto im Urlaub um 04:00 Uhr aufstehe!

Bin ich bekloppt?! Warum ich für ein Foto im Urlaub um 04:00 Uhr aufstehe!

Wo die Schafe noch Vorfahrt haben

17
Oktober, 2017
Lesezeit ca. 8 Minuten. Mit Videobericht zur Nachtfotografie.
Wenn der Frosch in die Küche kommt, durchweicht Regen das Land.
Dieses irische Sprichwort hätte unsere 3-Tages-Reise nicht besser beschreiben können. Unser Kurztrip führte uns nach Irland, in die Grafschaft Clare, die auch „County of Culture“ genannt wird und in die Grafschaft Galway. So haben auch wir beeindruckende historische Kathedralen und Klöster gesehen, waren aber auch von der rauen, weiten und unberührten Landschaft Irlands fasziniert. Clare und Galway liegen an der Westküste Irlands, am felsigen Atlantik. Mit dem Mietwagen fuhren wir den „Wild Atlantic Way“, der uns nicht nur aufgrund der bewegenden Landschaft in Atem hielt, sondern insbesondere am ersten Tag auch wegen der schmalen, kurvigen Straßen und dem Linksverkehr.
Wohin führt uns dieser Weg?
Aufgenommen mit der Sony Alpha 6000 und dem Samyang 12 mm.

Grafschaft Clare – Loop Head Lighthouse

Der Leuchturm, der bereits seit 1620 auf der Halbinsel zu finden und noch immer in Betrieb ist (auch, wenn er seit 1971 elektrisch und seit 1991 sogar automatisch betrieben wird) bietet einen beeindruckenden Blick auf den „wilden Atlantik“. Von dort aus ist es sogar möglich, Wale zu sehen. Leider war an dem Tag, an dem wir den Leuchturm besuchten sehr starker Sturm, sodass es uns sogar schwer viel, die Kamera still zu halten, um ein gutes Foto zu schießen.

 

Während die Cliffs of Moher (214 m hoch) inzwischen von Touristenhorden aus der ganzen Welt erobert wurden, konnten wir die Kilkee Cliffs als einzige Besucher in vollen Zügen genießen.

Kilkee Cliffs & Cliffs of Moher

Umso beeindruckender aufgrund des stürmischen Wetters wirkten die Kilkee Cliffs sowie die Cliffs of Moher, welche nur 40 km voneinander entfernt liegen. Während die Cliffs of Moher (214 m hoch) inzwischen von Touristenhorden aus der ganzen Welt erobert wurden, konnten wir die Kilkee Cliffs als einzige Besucher in vollen Zügen genießen. Durch den Sturm peitschten die Wellen meterhoch an den Klippen empor, durch die Gischt bildete sich weißer Schaum auf dem Wasser.

Panne im „Nirvana“!
„Frank“ half uns problemlos weiter!

Grafschaft Galway Connemara National Park

Als wir den Nationalpark durchquerten, konnten wir endlich ein Bild von 3000 Hektar nahezu unberührter Natur machen. Uns erwarteten kahle Hochebenen, grüne Täler, raue Berghänge, mit Wollgras überzogene Mooren und dunkle Bergseen. Auch lief hier und da einfach ein Schaf über die Straße, das offensichtlich keine Angst vor Autos hatte und sich so die „Vorfahrt“ sicherte.

Hinein in das Abenteuer!
Wunderschöne Landschaften. Weiter Blick.
Bester Kurztrip in das Connemara Gebirge!

Kylemore Abbey

Die Geschichte von Kylemore vereint Romantik & Glück, schmerzhaften Verlust und Tapferkeit. Das pompöse Gemäuer des Kylemore Schlosses ragt triumphierend über den kristallklaren See. (Leider zum Teil in ein Baugerüst gehüllt)

Nach einem kurzen Spaziergang entlang des Wassers gelangten wir zur gotischen Kirche, die von Mitchell Henry zum Andenken an seine Frau Margaret gebaut wurde. Mit einem kleinen Bus wurden wir den Hang hinauf zum Viktorianischen Mauergarten gebracht, der auf 24.000 qm eine herrliche Oase aus Blumen- und Gemüsebeeten beheimate. Ein herrlicher Kontrast zum Connemare National Park.

 

Dunguaire Burg. Diese wollte ich unbedingt bei Nacht fotografieren, weshalb ich noch vor Sonnenaufgang aufstand.
Die Kamera immer dabei!

Dunguaire Castle

Im Süden der Grafschaft Galway gleich hinter dem Stadtrand von Kinvara steht die Dunguaire Burg.

Diese wollte ich unbedingt bei Nacht fotografieren, weshalb ich noch vor Sonnenaufgang aufstand. Die Burg wurde nie zu militärischen Zwecken genutzt, sie wurde von Anfang an als so genannten „Tower House“ errichtet. Das bedeutet, dass die Türme als Wohnräume genutzt wurden. Auch heute kann man in der Burg noch majestätisch zu Abend essen.

Stolz auf das Zielfoto!

Für ein Bild um 04:00 Uhr aufstehen! Lohnt sich das überhaupt?

Ganz ehrlich. Als der Wecker um 03:30 Uhr klingelte hätte ich mich am liebsten wieder umgedreht und geschlafen. Aber dann hätte ich auch nicht dieses tolle Erlebnis am Atlantik für mein Zielfoto gehabt.

 

Beeindruckend!
Riesige Kathedrale in Galway.

Cathedral Galway

Die 3. größte Stadt Irlands, nach Dublin und Cork, in der die Lynchjustiz ihren Ursprung hat, ist aufgrund ihrer vielfältigen kulturellen und Unterhaltungsangeboten die heimliche Kulturhauptstadt Irlands. Ruhe hingegen konnte ich in der Galway Cathedral finden. Sie vereint verschiedene Baustile, weshalb ihr von ihren Kritikern zweifelhafte Schönheit nachgesagt wird.

 

Innenansicht der Kathedrale.

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Hinterlasse gern einen Kommentar für mich. Herzliche Grüße!

Maik

 

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