Rügen im Januar 2018

Rügen im Januar 2018

Unser Tag auf Rügen im Januar 2018
Rügen ist immer schön! Selbst im tiefsten Winter. 
Und so verschlug es uns gerade mal für einen Tag und eine Nacht auf die wunderbare Insel im Norden von M-V. Einquartiert haben wir uns ganz spontan für eine Nacht im Örtchen Sagard.

Von dort aus sollte eigentlich auch am nächsten Tag meine Tour zum Kreidefelsen starten. Doch am Ende kam alles anders als gedacht ..

Buchenwald im Winter, Richtung Kreidefelsen
Bäume mit viel grünem Moos
Im kleinen Ort Sagard mieteten wir uns also eine Ferienwohnung. Recht großzügig geschnitten und alles was man so benötigt war vorhanden. Das schöne war die Nähe zu einer größeren Anlage in welcher wir schwimmen und entspannen konnten.

So kann der Kurzurlaub beginnen! Da wir schon recht früh aus Rostock Richtung Nationalpark unterwegs waren parkten wir im Örtchen Hagen. Laut Beschilderung ein Fußweg von etwa 45 Minuten.

Da es sehr kalt war und wir die schöne Landschaft durch den dichten Buchenwald genossen haben wir am Ende gute 2 Stunden benötigt. Immer schön gemütlich an kleinen Bächen und weißer Winterlandschaft entlang.

„Ziel der Tour war der Ausblick hinunter zur Ostsee und hinüber zum Königstuhl!“
Nach guten zwei Stunden hatten wir dann endlich den Kreidefelsen erreicht. Aus den Medien wissen wir natürlich genau das es nicht ungefährlich ist entlang des fast 100 Meter hohen Kreidefelsen entlang zu spazieren. 

Alle Fotos wurden aber immer mit maximaler Sicherheit geknipst! Zu keinem Zeitpunkt wollten wir uns selbst in Gefahr bringen. Ganz klar! 

Am Eingang zum Zentrum Nationalpark warteten schon viele Besucher welche sich aber die Ausstellung zur Geschichte des Kreidefelsen anschauen wollten. Diese haben wir nicht besucht da der Eintritt für uns in keinem Verhältnis stand.

Die letzten Meter ging es noch einmal steil bergab und bergauf. Angenkommen wurden wir dann schließlich mit einem tollen Blick auf den Kreidefelsen belohnt. Leider war das Wetter alles andere als „schön“ sodass der Himmel sehr trüb und langweilig ausgesehen hatte. Also kein wirkliches Fotomotiv.

 

Dennoch sind mir zwei Aufnahmen hinunter gelungen. Man hat ziemlichen Respekt davor wenn man erst einmal dort oben steht und einem die Schicksale durch den Kopf gehen wenn so ein massiver Felsen einfach „abbricht“. Das Wasser sah von oben aus wie in der Karibik. Sehr schöne Farben spiegelten sich mit dem Anblick der weißen Kreide am unteren Rand der Klippe.

Ein tolles Gefühl! Der Fußmarsch hatte sich gelohnt. Zurück waren wir dann aber müde und haben den Pendelbus bevorzugt. Angekommen im Hotel entspannten wir noch etwas im Schwimmbecken und ließen den Abend bei einem schönen Glas Wein ausklingen!

 

Der nächste Tag …

Meistens kommt es anders und zweitens als man denkt. So leider auch an diesem Sonntag. Damit ich besonders schönes Licht für meine Zielfotos habe, schaue ich immer vorher wann die blaue Stunde beginnt und wann Sonnenauf- oder Untergang in der jeweiligen Region ist.

An diesem Sonntag meinte es der Wettergott aber leider nicht sehr gut mit mir. Persönlich hätte ich nicht einmal meinen Hund (sofern ich einen hätte) vor die Tür gejagt. Es war miserabel und so entschloss ich mich den Ausflug zum eigentlichen Zielmotiv abzubrechen.

Schweren Herzens entschieden wir uns dann für die Rücktour über das Seebald Sellin. Dort steht eine Wunderschöne Seebrücke aus Holz welche ich schon lange fotografieren wollte.

Somit also ein schöner Abschluss an diesem Wochenende! Aber ich werde in diesem Jahr mein Ziel noch einmal verfolgen damit ich diesen Punkt auf meiner ToDo Liste streichen kann.

„Rügen, wir kommen wieder!“

Warst Du selbst schon auf Rügen? Lass es mich wissen!

Mein fotografischer Jahresrückblick – 2017

Mein fotografischer Jahresrückblick – 2017

Das war mein fotografisches Jahr 2017

Mein Jahr 2017 – In Bildern

Okay. Bin ich zu spät dran? So einen Jahresrückblick schreibt man ja meist am Ende des abgelaufenen Jahres. Nun gut. Ich habe es nicht eher geschafft und wollte mir mit diesem kleinen Rückblick etwas Zeit lassen.

Es ist viel passiert in 2017. Für mich persönlich war es ein erfolgreiches Jahr. Keine großen Probleme, Unglücke oder sonstige negativen Dinge. Das ist schön und darüber freue ich mich am meisten.  Viel Freude beim lesen. Hinterlasse mir gern einen Kommentar oder schreibe mir eine E-Mail.

So viele Bilder habe ich geschossen…

Statistiken sind überhaupt nicht meins. Aber im Jahr 2017 habe ich etwas mehr als 3.300 Fotos gemacht. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob das viele Fotos sind für ein ganzes Jahr. Rechnen wir das auf 365 Tage herunter, so habe ich im Schnitt den Tag mit 9,04 Fotos beendet. : )

Frühjahr – Sommer 2017

Als wir auf einen Kurzurlaub im wunderschönen Dresden waren, ist mir ein Schnappschuss gelungen. Im Dresdner Zwinger habe ich dieses Foto geschossen und dank Instagram und Facebook wurde es in der Bild Zeitung Dresden veröffentlicht. Bei dem Foto war ich recht spontan und habe an diesem Tag viele andere tolle Motive einfangen können. Dieses war auch eines meiner Favoriten und Dresden sollte für jeden Foto-Fan sowieso auf der Agenda stehen.

Eventfotografie – Sommer 2017

Bei einem Konzert in Kühlungsborn-Ostsee ist dann dieses Foto entstanden. Man kann förmlich spüren, welche Energie vom Gitarristen & Sänger (Band) ausgeht. Dem Publikum hat es sichtlich gefallen und dieses Foto findet noch heute einen Ehrenplatz in meinem Portfolio.

Feuerwerk fotografieren – August 2017

Mittlerweile werde ich mit meiner Kamera sicherer und nehme diese so gut wie überall mit hin. Manchmal zum Leid meiner Mitmenschen, da ich am Anfang eigentlich alles fotografiert habe, was nicht bei 3 auf dem Baum war. Es bot sich also die Möglichkeit, die Pyro Games in Rostock zu begleiten. Eher durch Zufall bin ich auf den Fotowettbewerb des Veranstalters aufmerksam geworden. Ich habe dieses Bild eingereicht und habe von mehr als 600 Einsendungen den 3. Platz belegt. Ich war/bin stolz wie Bolle. Dazu habe ich vor einiger Zeit bereits einen kleinen Blogartikel geschrieben. Schau mal vorbei.

Blogartikel – Feuerwerk fotografieren. 

September – Oktober 2017

Im September begleitete ich noch eine Hochzeit und fotografierte mehr Portraits. Vornehmlich fotografierte ich meine Freundin, die nicht böse war, dass „schon wieder“ Fotos von ihr angefertig wurden. : ) Zudem setzte ich meine Webseite auf und passte diese Stück für Stück an. Eine Menge Arbeit ist so etwas. Ganze Tage kann man mit dem Layouten, Inhalten und allem Drum und Dran verbringen.

Auch hat mich die „Lost Places“ Fotografie gereizt. Ich habe Lost Places in Güstrow und Rostock gesucht und fotografiert. Die Locations sind sehr interessant aber auch leider immer sehr dreckig und zum Teil auch gefährlich. Ob ich im neuen Jahr wieder verstärkt auf die Suche nach solchen Fotolocations gehe, weiß ich nicht. Mich reizt einfach die Landschafts- und Portraitfotografie mehr. Fotografie ist ja auch immer eine Kunst, oder? : )

 

Diese beiden Fotos sind, wie man erkennen kann, in einem Lost Place entstanden. 

 

Oktober 2017 – Irland

Jedes Jahr, entweder im Frühjahr und/ oder Herbst, buchen wir einen Kurztrip. Meist 3-5 Tage. Einfach mal raus. Abschalten und andere Dinge sehen und Kulturen kennenlernen. Diesen Herbst verschlug es uns bereits zum 2. Mal nach Irland. Den Wild Atlantic Way mit dem Auto erkunden.

Anhalten. Fotos machen. Pause. Essen. Landschaft genießen. Ruhe. Fantastische Orte! All dies hat Irland zu bieten. Es war eine unglaubliche Reise an ganz bewundernswerte Orte. Hierzu gibt es auch einen Blogartikel von mir. Schau ihn dir gern an.

Zum Blogartikel – Irland 2017

Oktober 2017 – Produktfotografie extrem!

Im Oktober durfte ich einen ruhigen „Zeitgenossen“ ablichten. Einen Tisch. Einen Tisch? Ja, genau. Einen Tisch. Den Auftrag habe ich von einem jungen Unternehmen aus Rostock erhalten. Diese stellen Tische und andere Designermöbel aus alten Buhnen her. Der Clou an der Sache ist aber etwas ganz Anderes. Durch eine gewisse und geheime Veredelung der Tische (Versiegelung) fangen diese im Dunkeln an zu leuchten. Ein tolles Spektakel ist das. Die Location zum Shooting war auch ziemlich cool. Auf der Ostmole, in Hohe Düne, wurde das Exemplar „drapiert“ und abgelichtet.

Das Problem an der Sache war nur der wütende Sturm. Einen Blogartikel und weitere Informationen zum Unternehmen findest Du hier: Produktfotografie Extrem.

Faszinierende Ostsee – November 2017

Kannst Du dich noch an den Sturm „Hervart“ erinnern? Dieser tobte ein paar Tage über Deutschland und richtete erheblichen Schaden an. An einem dieser Tage war ich auch mit meiner Kamera unterwegs und konnte dieses Bild von der Westmole (Leuchtfeuer) in Warnemünde einfangen. Es war völlig surreal. Ich war pünktlich zur blauen Stunde vor Ort und dachte, dass es mich gleich entschärft und ich vom Wind weggeweht werde. So einen Sturm hatte selbst ich als „gestandendes“ Nordlicht noch nicht erlebt. Auch dies ist eines meiner persönlichen Lieblingsbilder. Was mich freut ist, dass es dieses Bild von über 900 Einsendungen auf den 22 Platz eines bekannten Urlaubsportals geschafft hat. Auch hierüber bin ich stolz und freue mich natürlich sehr.

Dezember 2017

Im Dezember wurde es ruhiger. Ich konzentrierte mich erstmals auf die Blitzfotografie. Das ist eine ganz andere Hausnummer. Schon fast eine Wissenschaft für sich. Seitdem weiß ich die Arbeit anderer Fotografen noch mehr zu schätzen.

Dabei sind auch Fotos für Bewerbungsbilder entstanden. Stefan stand mit Geduld (und im Anzug) für Aufnahmen bereit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Diese Bilder sind lediglich mit 2 Blitzen, Stativ und meiner Kamera und Kit Objektiv entstanden.

Ein Portraitshooting kannst Du übrigens gern hier buchen. Zum Portraitshooting.

Dezember 2017/ Januar 2018

Schon immer wollte ich meine Fotos anderen präsentieren. Feedback einholen, besser werden. Ich wollte schon immer einen eigenen Kalender mit vielen schönen Landschaftsaufnahmen anfertigen. Jetzt (Stand: Januar 2018) bin ich auf diesem Weg dazu. Ich habe bereits Druckexemplare meines Kalender für 2019 erhalten und dieser wird bald verfügbar sein. Im Kalender findest Du 12 tolle Landschaftsaufnahmen entlang der Ostsee.

Du kannst bei Interesse den Kalender in meinem Shop beziehen. Details dazu findest Du unter:

Faszinierende Ostsee – Kalender 2019

Ausblick 2018

Ich möchte besser werden. Mehr Menschen mit meiner Leidenschaft erreichen. Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen und wenn möglich mehr Zeit für die Fotografie finden. Es stehen in diesem Jahr sehr interessante Spots auf meinem Plan. Schottland ist bereits für März gebucht & viele weitere Destinationen folgen. Immer auf der Suche nach dem perfektem Foto. Dem perfektem Moment.

Mein Kalender wird Ende Januar/ Anfang Februar erscheinen und ich habe bereits begonnen, ein Fotografiebuch für Anfänger zu schreiben. Außerdem steht meine Familie sowieso an erster Stelle die mein Hobby jederzeit tragen.

Dafür bin ich dankbar!

Über Deine Unterstützung bin ich auch für 2018 dankbar. Lass mir gern einen Kommentar da oder schreibe mir eine E-Mail. Ich freue mich über Lob, Kritik und jede Art von Anregung.

Wie sieht Dein Jahr 2018 aus? Lass es mich wissen und poste es in die Kommentare. 

Herzliche Grüße

Maik : )

Wunderbare Landschaftsfotografie – Ostsee, Heimatliebe

Wunderbare Landschaftsfotografie – Ostsee, Heimatliebe

Landschaften fotografieren – Heimatliebe Ostsee

 

Landschaftsfotografie – Für mich Entspannung pur!

Für den Einen ist die Landschaftsfotografie „langweilig“, für den anderen das „Non Plus Ultra“ in der Fotografie. Für mich ist es irgendetwas dazwischen. Ich mag es meine Kamera zu schnappen und schöne Momente festzuhalten. Das schöste daran ist aber einfach die Ruhe und die Zeit die man sich für diese Art von Fotografie nehmen kann. Es „entschleunigt“ mich persönlich sehr und somit entstehen immer wieder völlig „surreale“ Bilder aus unserer schönenHeimat. 

Drei Landschaftsaufnahmen von der Ostsee

Nienhagen nahe Rostock

Die Ostsee bietet unheimlich viele und vor allem Abwechslungsreiche Fotomotive. Nicht umsonst gibt es Millionen von „Ostsee-Fotos“ im Netz. 

Diese Bilder sind am 2. Weihnachtsfeiertag während eines Spazierganges entstanden. Also quasi im „vorbeigehen“ geschossen. Normalerweise nehme ich mir wesentlich mehr Zeit um das „perfekte“ Landschaftsfoto zu schiessen, aber hier genügte ein Weitwinkel und natürlich ein Stativ. 

„An der Ostsee entstehen immer wieder schöne Aufnahmen.“

An der Ostsee gehen einem Fotografen so gut wie nie die Motive aus. Ob Wald, Wasser oder „dunkle“ Wolken am Himmel, alles lässt sich wunderbar in Szene setzen. 

Welche Motive fotografierst Du gern? Lass es mich gern wissen oder hinterlasse einen Kommentar. 

Dieser Beitrag darf natürlich gern geteilt werden. 

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Fotowettbewerbe – Der Lohn des Fotografen!

Fotowettbewerbe – Der Lohn des Fotografen!

Fotowettbewerbe – Der Lohn des Fotografen?!

Maik Herfurth

Fotografie mit Leidenschaft und dem Auge für besondere Momente!

Der (unentgeltliche) Lohn eines Fotografen sind -Fotowettbewerbe-?!

Wie ist das eigentlich? Freut sich nicht jeder über Anerkennung und Lob? Ob nun im eigenen Job oder vom Partner/ Partnerin? Es ist ein schönes Gefühl wenn andere Dinge mögen für die man einsteht und die man gerne tut. 

Beim Fotografen ist dies entweder das ablichten eines bestimmten Motives in einem Magazin oder eine Ausstellung mit seinen besten Fotos. 

“Nimm an so vielen Wettbewerben teil wie es nur geht!”

Maik Herfurth

Meine Teilnahme am Fotowettbewerb der Pyro Games. Unter den Top 18.

Solltest du zum Spaß und aus der Freude am fotografieren Fotos machen, dann nimm an jedem Fotowettbewerb teil den es im Internet oder in deiner Stadt gibt, teil! 

Du bekommst so schnell ein Gefühl dafür ob deine Fotos der „Masse“ gefallen oder ob der letzte Shot ein reinfall war. Mir persönlich macht es sehr viel Freude mit zu erleben wie andere Menschen (ausser der eigene Freundes- und Familienkreis) meine Fotos finden. Ich suche also aktiv nach Feedback. 

Genau das solltest du auch tun!

Auch ich habe dieses Mal am Fotowettbewerb der Pyro Games in Rostock teilgenommen. Mein Bild wurde von mehreren hundert zu den besten 18 gewählt.

Ob ich nun den 18 oder 2 oder 1 Platz belege ist mir dabei egal. Eines zeigt es mir aber ganz deutlich. Menschen beschäftigen sich mit meinem (oder dann deinem) Foto und geben ihre Bewertung dazu ab. Es hilft dir besser zu werden und deine Bilder zu optimieren. Zu verfeinern. 

Also, worauf wartest Du noch? Nimm am nächsten Fotowettbewerb teil und versuche dein Glück. 

Herzliche Grüße

Maik.

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Sturm ist erst wenn der Leuchtturm wackelt!

Sturm ist erst wenn der Leuchtturm wackelt!

Sturm ist erst wenn der Leuchtturm wackelt!

Maik Herfurth
Hey. Ich bin Maik und berichte über meine Fotografie-Abenteuer.

Sturm „Herwart“ trifft auf die Küste!

Es ist der 30. Oktober. Es ist kalt und eigentlich hatte ich für heute Nachmittag eine kleine Fototour nach Warnemünde geplant. Der Blick aus dem Fenster verspricht leider nichts gutes denn noch immer „wütet“ der Sturm „Herwart“. Schon das ganze Wochenende stürmte es nicht gerade wenig und viele Bäume sind umgeknickt und Häuser beschädigt. Trotzdem „wage“ ich mich nach draußen und mache als erstes einen Abstecher an die Steilküste in Wilhelmshöhe, nicht unweit von Warnemünde entfernt. 

“Sturm ist erst wenn der Leuchtturm wackelt.”

MAIK HERFURTH

Die See ist aufgewühlt!

Krasser Sturm! Ich versuche mich an einigen Strandfotos. „Wenn es nur nicht so kalt wäre denke ich mir“. Meine Hände werden langsam taub und irgendwie habe ich mich nicht warm genug angezogen. Was solls. Ein paar Shots gehen noch und ich warte auf den perfekten Moment um ein schönes Ostseebild auf meinen Speicherchip bannen zu können.

Auf zur Westmole!

Das Motiv der Westmole wurde schon tausende Male von Urlaubern aufgenommen. Es gibt wahnsinnig tolle Fotos im Netz die die Westmole bei epischem Wetter zeigen.

Der perfekte Tag für ein gutes Foto denke ich mir! Ich friere in der Zwischenzeit zwar noch mehr als vorher aber das ist jetzt auch egal. Ich nehme den Weg zur Westmole auf mich und bin anscheinend nicht allein. Viele Urlauber haben das gleiche Ziel und wollen auf den Kopf der Mole um das Wetter Hautnah spüren zu können und einige Selfies aufzunehmen. 

 

„Die Farben im Himmel ändern sich im Sekundentakt!“
MAIK HERFURTH

Wir im Norden sind einiges gewohnt und so sprechen mich einige Urlauber auf mein Zielmotiv an. „Schon heftig dieser Sturm!“, entgegne ich in meiner kühlen, norddeutschen aber herzlichen Art. 

Dann konzentriere ich mich weiter auf die Bilder. Im Sekundentakt kommen neue Farben am Himmel zum vorschein. Die Wolken ziehen in einem atemberaubendem Tempo vorbei. Immer mehr Fotografie-Begeisterte kommen angelaufen und machen Fotos.

Fotos von den Wellen die gegen die Molenfeuer brechen und man denken könnte das diese gleich kippen.

Dies wird wohl nicht passieren. Wie ein Fels in der Brandung steht das grüne Leuchtfeuer und lächelt nur „müde“ über die Brecher die da auf die Küste schlagen. Es wird nun schnell dunkel und ein wenig warte ich noch. Dann wird der Himmel plötzlich lila. Völlig unwirklich wie ich finde. Die Menschen staunen und hier sieht man mal wieder das die Natur von ganz allein die schönsten Farben zu Tage bringt.

Kein Photoshop. Keine Bildbearbeitung. Auch meine Fotos sind unbearbeitet und spiegeln die Momente so wieder wie sie waren.

Einzigartig.

 

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