Fluch und Segen des Landschaftsfotografen

Fluch und Segen des Landschaftsfotografen

Fluch & Segen des Landschaftsfotografen

Warum Landschaftsfotografie manchmal so schwer ist.

Fluch oder Segen?

Keine Ahnung wie oft ich schon mitten in der Nacht aufgestanden bin. Auch an Tagen wo ich eigentlich hätte ausschlafen wollen/ müssen.

Warum? Als Landschaftsfotograf hat man ständig das Gefühl etwas zu verpassen. Das ist gerade im Urlaub und auf Reisen stark zu merken. Jede Minute wird genutzt um ein perfektes Fotos zu bekommen.

Warum dies aber auch Fluch ode eben Segen sein kann erfährst Du in diesem Artikel.

Nicht wie erwartet …

Es gibt Tage da macht die Fotografie einfach Spaß. Der Plan welchen man sich gestellt hat funktioniert ohne Probleme. Die Location ist super, das Wetter ist super. Alle Einstellungen passen und man bekommt sein „perfektes“ Zielfoto in den Kasten.

An anderen Tagen fragt man sich warum an sich das alles antut. Das frühe aufstehen. Der Weg, und zum großen Teil auch die Kosten die entstehen. Die Zeit die am Ende kein Resultat bringt. Warum?

Weil wir Landschaftsfotografen einfach nun mal so sind.  🙂 Logisch, oder? Als wir vor einiger Zeit in Österreich waren hatten wir am zweiten Tag unserer Reise die „Hochgebirgsstauseen in Kaprun“ im Auge.  Diese sehen „normalerweise“ so wie auf dem linken Bild aus. Atemberaubende Landschaft mit vielen Wandermöglichkeiten. Ideal für uns.

 

Was wir vorgefunden haben …

Der Weg allein war schon die Reise wert. Könnte man meinen. Wo es sonst mehrere hundert Meter in die Tiefe geht war einfach dieser NEBEL!

Ich habe schon oft Nebel gesehen, aber dieser war so „richtiger“ Nebel. Ich meine man hat seine Hand vor Augen kaum gesehen. Ziemlich ernüchtert kamen wir also nach einer 45 minütigen Busfahrt an den Hochgebirsseen an.

Wie gesagt, wir hofften oben gezeigtes Panorama vorzufinden. Auch die anderen Besucher waren sehr ernüchtert. Einige nahmen es mit Humor und machten Selfies, andere wiederum waren ziemlich „Pissed off“.

Ich zähle mich zu der zweiten Sorte …

Die Erwartungen wurden natürlich nicht erfüllt. Überall waren tolle Fotos mit Fotopunkten ausgestellt. „Ja, so könnte es hier aussehen … !“

Für das Wetter kann natürlich niemand etwas. Was sollte man also tun?

Wenn du nichts siehst, dann mach halt Portraits!

Die Busfahrt war bezahlt. Der Weg war auf uns genommen. Nur sehen konnten wir also nichts.

Als Landschaftsfotograf improvisiert man natürlich. „Den Nebel mach ich halt in Lightroom weg ..!“

Mhhh. Wäre ne Option. Aber dieser Nebel war wie gesagt was ganz „besonderes“. Den kann man nicht „weg machen“.

Was blieb uns also anders übrig? Ich meinte zu meiner Freundin. Komm lass uns Portraits machen. Das ist auch irgendwie cool.  Das Ergebnis siehst du hier auf unseren Bildern.

Mehr war an diesem Nachmittag leider nicht rauszuholen. Aber das Ergebnis ist auch kreativ. Denn darum geht es doch auch immer. Es geht um Deine eigene Kreativität.

Mach das Beste daraus. Lieber ein schlechtes Fotos als keines? Wie siehst Du das? Schreibe mir eine Mail oder hinterlasse einen Kommentar.

Dein Maik

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